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1896 in New York geboren
war Dr. Ida P. Rolf eine der ersten Frauen, die in den USA ein Doktorat
in Biochemie und Physiologie erwarb. Sie arbeitete in den zwanziger
Jahren am Medizinischen Fachbereich des Rockefeller Instituts (New
York) und widmete sich Jahrzehntelang der Erforschung des Bindegewebes. |
Aus beruflichem Interesse motiviert und
durch chronische Krankheiten in der Familie bewegt, beschäftigte
sich Dr. Ida P. Rolf mit Methoden der Körperarbeit ihrer Zeit.
Dazu zählten Yoga, Osteopathie, Chiropraktik, Alexander Technik
und Homöopathie. Sie begann Menschen zu beraten und mit ihnen
zu arbeiten. Aus ihren Studien und der praktischen Arbeit mit Menschen
entwickelte sie ihre eigene Methode, körperliche und seelische
Probleme zu behandeln, die aus einer fehlerhaften Struktur des Körpers
entstehen. Sie nannte ihre Methode deshalb "Strukturelle Integration",
doch bürgerte sich bald die Kurzbezeichnung "Rolfing"
ein.
Als Fritz Perls, der Begründer der Gestalt-Therapie, Ida Rolf
aufforderte, ihre Methode am Esalen-Institut in Kalifornien zu lehren,
begann sich Rolfing auszubreiten.
Anfang der 70er Jahre gründete sie ihr eigenes Institut in Boulder,
Colorado, wo sie bis zu ihrem Tode 1979 lehrte. |
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